Deine Tierwelt - Deutschlands größter Tiermarkt
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  1. #1
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    Standard Rasse: Dobermann

    Dobermann:



    Ursprung:
    Deutschland

    Allgemeines Erscheinungsbild:
    Der Dobermann ist mittelgroß, kräftig und muskulös gebaut. Durch die elegante Linienführung seines Körpers, die stolze Haltung, das temperamentvolle Wesen und den Ausdruck von Entschlossenheit, entspricht er dem Idealbild eines Hundes.

    Wesen:
    Die Grundstimmung des Dobermanns Ist freundlich friedlich, in der Familie sehr anhänglich und kinderliebend. Gefordert werden ein mittleres Temperament und eine mittlere Schärfe. Weiterhin wird eine mittlere Reizschwelle gefordert. Bei einer guten Führigkeit und Arbeitsfreude des Dobermanns ist auf Leistungsfähigkeit, Mut und Härte zu achten. Bei angepaßter Aufmerksamkeit gegenüber der Umwelt Ist auf Selbstsicherheit und Unerschrockenheit besonders Wert zu legen.

    Kopf:
    Kräftig, zum Gebäude passend. Von oben gesehen entspricht der Kopf einem stumpfen Keil. Die Querlinie des Scheitels soll von vorne gesehen annähernd waagerecht verlaufen, also nicht zu den Ohren abfallen. Die fast gerade in Fortsetzung zum Nasenrücken verlaufende Scheitelbeinlinie fällt zum Nacken In leichter Rundung ab. Die Augenbrauenbögen sind gut entwickelt, ohne hervorzutreten. Die Stirnfurche Ist noch sichtbar. Das Hinterhauptbein soll nicht auffällig sein. Von vorn und oben betrachtet dürfen die Seitenflächen des Kopfes nicht ausladend (backig) wirken. Die seitliche leichte Wölbung des Oberkiefers und der Jochbeine müssen in Harmonie zur Gesamtlänge des Kopfes stehen. Die Muskeln des Kopfes sind kräftig entwickelt.

    Augen:
    Sie sind mittelgroß, oval und von dunkler Farbe. Bei braunen Hunden Ist eine etwas hellere Tönung erlaubt. Gut anllegende Augenlider. Lidrand behaart.

    Fang:
    Der Fang muß im richtigen Verhältnis zum Oberkopf stehen und kräftig entwickelt sein. Der Fang Ist tief, die Mundspalte soll weit bis zu den Molaren reichen. Eine gute Fangbreite muß auch Im Bereich der oberen und unteren Schneidezähne vorhanden sein.

    Hals:
    Im Verhältnis zum Körper und Kopf von guter Länge. Er Ist trocken und muskulös. Die Linienführung Ist aufsteigend und gefällig gebogen. Seine Haltung Ist aufrecht und zeigt viel Adel.

    Vorhand:
    Die Vorderläufe stehen von allen Seiten gesehen fast gerade, d.h. senkrecht zum Boden und sind kräftig ausgebildet. Das Schulterblatt liegt fest dem Brustkorb an, beiderseits der Schulter-blattgräte gut bemuskelt und überragt oben die Dornfortsätze der Brustwirbel. Möglichst schräg und gut zurückgelagert, beträgt der Winkel zur Waagerechten ca.50°. Oberarm: Gute Länge mit guter Bemuskelung, Winkel zum Schulterblatt etwna 105° - 110°.

    Hinterhand:
    Von hinten betrachtet wirkt der Dobermann auf Grund seiner aus-geprägten Beckenmuskulatur in Hüfte und Kruppe breit und abgerundet. Die vom Becken zum Ober- und Unterschenkel verlaufenden Muskeln ergeben eine gute Breitenentwicklung auch Im Oberschenkelbereich, In der Kniegegend und am Unterschenkel. Die kräftigen Hinterläufe sind gerade und stehen parallel.

    Pfoten:
    Die Pfoten sind kurz und geschlossen. Die Zehen sind nach oben gewölbt , Nägel kurz, schwarz.

    Rute:
    Sie ist hoch angesetzt und kurz kupiert, wobei zwei Rutenwirbel sichtbar erhalten bleiben. In Ländern, in denen der Gesetzgeber ein Rutenkupierverbot erlassen hat, kann die Rute naturbelassen bleiben.

    Gangart:
    Die Gangart ist sowohl für die Leistungsfähigkeit, als auch für das Exterieur von besonderer Bedeutung. Der Gang ist elastisch, elegant, wendig, frei und raumgreifend. Die Vorderläufe schwingen möglichst weit vor. Die Hinterhand gibt weitausgreifend und federnd die erforderliche Schubkraft. Der Vorderlauf der einen und der Hinterlauf der anderen Seite werden zugleich nach vorne geführt. Gute Festigkeit des Rückens, der Bänder und Gelenke.

    Haarkleid:
    Das Haar ist kurz, hart und dicht. Es liegt fest und glatt an und ist gleichmäßig über die ganze Oberfläche verteilt. Unterwolle Ist nicht statthaft.

    Farbe:
    Die Farbe Ist schwarz oder braun mit rostrotem, scharf abgegrenztem und sauberem Brand. Der Brand befindet sich am Fang, als Fleck auf den Backen und oberhalb der Augenbrauenbögen, an der Kehle, zwei Flecken auf der Brust, an den Mittelfüßen und Pfoten, an den Innenseiten der Hinterschenkel, am After und Sitzbeinhöcker.

    Größe/Gewicht:
    Rüde: 68 - 72 cm/ca.40 - 45 kg
    Weibchen: 63 - 68 cm/ca.32 - 35 kg


    Ich selbst habe auch einen Dobermann und liebe diese Rasse. Ich würde mich freuen wenn sich noch mehr melden würden die diese Rasse genauso gerne mögen wie ich.

    Gruß,
    euer Zeus!

  2. #2
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    Ich muss sagen ich hatte Jahrelang den Traum ein Dobermannpärchen zu haben, so ganz bin ich darüber auch noch nicht hinweg...

    Ich muss dazu sagen, dass ich einen Dobermann besonders dann schön finde wenn er Vollkupiert ist, und naja, ein Pärchen lag leider nicht in meiner Preisklasse...

    Irgendwann werd ich mir auch noch ein Pärchen holen, aber das liegt noch weiter Ferne... und außerdem hab ich meine Liebe zu Doggen, und Rottweilern auch noch entdeckt...

    Lieben Gruß

    Mira angel

  3. #3
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    Ich stell mal eine ganzblöde Frage:
    Muss den kupieren wirklich noch sein?
    LG

  4. #4
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    muss denn immer wieder über das kupieren diskutiert werden. kümmert euch lieber um solche "QUALRASSEN" wie mops, nackthund oder auch die perserkatze die ihr ganzes leben leiden müssen. das ist für mich nämlich tierquälerei und nicht das kupieren!!! (außerdem gibts dazu nen anderen thread, also diskutiert da!!!!!!!)

  5. #5
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    Standard

    Zitat Zitat von Zeus
    muss denn immer wieder über das kupieren diskutiert werden. kümmert euch lieber um solche "QUALRASSEN" wie mops, nackthund oder auch die perserkatze die ihr ganzes leben leiden müssen. das ist für mich nämlich tierquälerei und nicht das kupieren!!! (außerdem gibts dazu nen anderen thread, also diskutiert da!!!!!!!)
    Nein muss man wirklich nicht! Es ist nämlich Fakt dass zumindest das kupieren der Ohren eine Qual für den Hund darstellt, die ebenso unnötig wie verwerflich ist.
    Des Weiteren bietet sich heutzutage eigentlich keine Grundlage mehr für eine Diskussion, da der Vorgang nicht mehr legitim ist.

    Vielleicht sollte man jenen angeblichen Tierfreunden, welche diese Unsitte befürworten, auch mal mit einem Messer zu Leibe rücken. Ein Wandel in diese Perspektive ändert vermutlich auch die eingefahrenste Ansicht.

  6. #6
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    Zitat Zitat von absolvote
    Vielleicht sollte man jenen angeblichen Tierfreunden, welche diese Unsitte befürworten, auch mal mit einem Messer zu Leibe rücken. Ein Wandel in diese Perspektive ändert vermutlich auch die eingefahrenste Ansicht.
    das glaube ich eher weniger. es wird immer leute geben die "nur" einen kupierten dobermann wollen und so lange es im ausland erlaubt ist, wird es auch weiterhin kupierte dobermänner geben! da es das gesetzt erlaubt, kupierte dobermänner nach deutschland zu importieren, sofern der wurf im ausland geboren ist.

    so, gibt es hier auch en paar normale leute die sich mit dem charakter des dobermanns beschäftigen. da das den dobermann zu einem tollen hund ausmacht!!!

  7. #7
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    Zitat Zitat von Zeus
    Zitat Zitat von absolvote
    Vielleicht sollte man jenen angeblichen Tierfreunden, welche diese Unsitte befürworten, auch mal mit einem Messer zu Leibe rücken. Ein Wandel in diese Perspektive ändert vermutlich auch die eingefahrenste Ansicht.
    das glaube ich eher weniger. es wird immer leute geben die "nur" einen kupierten dobermann wollen und so lange es im ausland erlaubt ist, wird es auch weiterhin kupierte dobermänner geben! da es das gesetzt erlaubt, kupierte dobermänner nach deutschland zu importieren, sofern der wurf im ausland geboren ist.

    so, gibt es hier auch en paar normale leute die sich mit dem charakter des dobermanns beschäftigen. da das den dobermann zu einem tollen hund ausmacht!!!
    Definiere doch bitte den Kontext zwischen dem tollen Charakter des Tieres und der Verstümmelung durch den Menschen. Wird der Hund treuer, aufmerksamer oder gehorsamer durch die Willkür des Menschen?

    Wer gibt uns das Recht, ein anderes Leben in dieser Form unseren persönlichen Vorstellungen anzugleichen? Wir haben durch gezielte Zucht bereits genug in die Natur eingegriffen, irgendwo muss auch mal Schluss sein.
    Wer sein Tier wirklich liebt, wird eine solche Tortur nicht zulassen!

  8. #8
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    Zitat Zitat von absolvote
    Wer gibt uns das Recht, ein anderes Leben in dieser Form unseren persönlichen Vorstellungen anzugleichen? Wir haben durch gezielte Zucht bereits genug in die Natur eingegriffen, irgendwo muss auch mal Schluss sein.
    Wer sein Tier wirklich liebt, wird eine solche Tortur nicht zulassen!
    Eben. schaut euch doch diese rasse wie mops an die ihr ganzes leben kaum luft bekommen, oder der nackthund der bei jeder windböhe eine blasenentzündung hat. oder die katzen mit ihren eingedrückten nasen/augen andauernd probleme haben.
    Mein Hund hat keine Probleme und war, bis auf impfungen, noch nie beim tierarzt.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Zeus
    Zitat Zitat von absolvote
    Wer gibt uns das Recht, ein anderes Leben in dieser Form unseren persönlichen Vorstellungen anzugleichen? Wir haben durch gezielte Zucht bereits genug in die Natur eingegriffen, irgendwo muss auch mal Schluss sein.
    Wer sein Tier wirklich liebt, wird eine solche Tortur nicht zulassen!
    Eben. schaut euch doch diese rasse wie mops an die ihr ganzes leben kaum luft bekommen, oder der nackthund der bei jeder windböhe eine blasenentzündung hat. oder die katzen mit ihren eingedrückten nasen/augen andauernd probleme haben.
    Mein Hund hat keine Probleme und war, bis auf impfungen, noch nie beim tierarzt.
    Ein Unrecht rechtfertigt aber kein anderes! Dein Hund hat also keine Probleme, aber darf das als Maßstab dienen und eine Verstümmelung legitimieren?

    Ein Zitat aus der Wikipedia zu dem Thema:

    "Das Kupieren der Ohren wird in der Regel im alter von 7-14 Wochen durchgeführt. Dies erfolgt in Vollnarkose. Dabei wird das Ohr in einer sog. Kluppe, einer Metallklemme eingeklemmt. Diese gibt die spätere Form des Ohres. Vor dem Einklemmen in der Kluppe müssen die Ohren genaustens abgemessen werden, damit gleichgrosse Ohren geschnitten werden. Damit das Ohr später stehen soll, muss min. 2/5 der Gesamten Ohrlänge abgeschnitten werden. Nachdem das Ohr geschnitten wurde werden die Ränder vernäht, damit sich ein Wundrand bildet. Die Ohren werden dann unter Spannung über den Kopf des Hundes mit Leukoplast befestigt, damit sich die Wundränder nicht zusammenziehen können und somit die neue Form der Ohren zerstört wird. Nach dem Eingriff sollte aufgrund der Infektionsgefahr eine adäquate Antibiotika Therapie durchgeführt werden und postoperativ eine angemessene Schmerztherapie. Nach einer Wochen werden dann die Ohren für mehrere Wochen bis Monate in einem Gestell welches auf dem Kopf plaziert wird eingespannt oder mittels Tampons hochgeklebt. Dies ist notwendig, da der Knorpel des Ohres nicht hart genug ist um das Ohr in aufrechter Position zu halten. Dieser Vorgang ist sehr langwierig, für den Hund zwar nicht mit Schmerzen verbunden aber sehr lästig. Es ist aber notwendig damit das Ohr in der aufrechten Position verknorpelt und hart wird.

    Aufgrund von falsch angelegten Kluppen, zu lang oder zu schmal geschnittenen Ohren oder nicht sachgerecht durchgeführten Hochbinden gibt es oft Schwierigkeiten. Es kann passieren dass entweder nur ein Ohr steht oder beide Ohren nicht zum Stehen kommen. In solchen Fällen sind erneute Korrekturoperationen notwendig, wie z.B. das Einsetzen von Silikonstäbchen in das Ohr zur Stabilisierung des Ohres, Muskelraffungen am Kopf oder Hautentfernungen. Dies ist mit weiteren Schmerzen und Unannehmlichkeiten verbunden."


    Was sonst kann man also dazu sagen, außer einem klaren und deutlichem NEIN?

  10. #10
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    Standard

    habe hier nen text von ner tollen seite:

    Argumente der Gegner

    "Man soll die Hunde so lassen, wie die Natur sie geschaffen hat."
    Hunderassen sind Erfindungen des Menschen, die dem Wolf physisch und psychisch unterlegen sind. Dies gilt ausnahmslos für jede Rasse! Wollte man der Natur vollkommen gerecht werden, müßte man jegliche Rassezucht und Hundehaltung aufgeben.
    Ich bin allerdings fest davon Überzeugt, daß Rassehunde, die den wildlebenden Caniden in vielerlei Hinsicht nicht mehr entsprechen bei uns durchaus ein erfülltes Leben führen können. Einige dieser Unterschiede machen das Zusammenleben mit dem Menschen in unserer naturfernen Zivilisation Überhaupt erst möglich. Und besonders die Rasse Dobermann ist sehr gut auf diese veränderten Gegebenheiten eingestellt.


    “Hunde, die an den Ohren kupiert werden, erleiden durch diesen Eingriff einen psychischen Schaden."
    Dies ist eine sehr spekulative Äußerung, die meiner Meinung nach nicht haltbar ist. Ein Hund, der fachgerecht kupiert wurde und dadurch einen geistigen Schaden erlitten haben soll muß meiner Ansicht nach schon vorher geschädigt gewesen sein. Die Praxis zeigt, dass ein richtig aufgezogener kupierter Hund ein völlig normales Wesen ausbildet.


    "Die Rute ist ein wichtiges Kommunikationsmittel des Hundes, das ihm nicht genommen werden darf."
    Es kann nicht bestritten werden, dass die Rute bei Hundeartigen der Kommunikation dient. Aber dieses eine Element der innerartlichen Verständigung darf nicht Überbewertet werden. Die entscheidende Rolle bei der Kommunikation des Hundes spielen ohne Zweifel die Gerüche. Körperhaltung, Ohrstellung, Gesichtsausdruck und die Art, wie sich ein Hund bewegt spielen ebenfalls eine größere Rolle bei der Kommunikation als die Rute. In der Praxis hat sich gezeigt, dass der Dobermann und andere kupierte Hunde keinerlei Probleme bei der innerartlichen Kommunikation haben.


    "Die Rute schützt den Hund bei ernsthaften Auseinandersetzungen vor Bissen in den Genitalbereich."
    Bei wildlebenden Caniden und für Hundekämpfe eingesetzten Tieren mag dies von großer Wichtigkeit sein. Bei einem normal aufgezogenen und gehaltenen Haushund ist dies jedoch kein Argument.


    "Der an der Rute kupierte Hund hat Probleme bei der Koordination."
    Wer einmal das ausgelassene Spiel zweier Dobermänner beobachtet hat, wird dieses Argument nicht nachvollziehen können.


    "Der unkupierte Hund sieht viel schöner und eleganter aus."
    Wenn es den Befürwortern des Kupierens nicht gestattet ist ästhetische Gründe anzuführen, warum sollte es dann den Gegnern erlaubt sein? Außerdem steht es jedem frei die Eingriffe vornehmen zu lassen oder nicht.


    "Der Dobermann wird kupiert, um besonders gefährlich auszusehen."
    Diese Aussage halte ich für äußerst lächerlich. Da man es aber häufig zu Hören und zu Lesen bekommt, will ich auch hierzu etwas sagen. Abgesehen davon, daß diese erdachte Hypothese historisch falsch ist, glaube ich nicht, dass ein Mensch, der sich vor einem friedlichen kupierten Dobermann fürchtet sich nicht auch vor einem unkupierten Vertreter der Rasse fürchten würde. Wenn das kupierte Erscheinungsbild des Dobermanns, ungerechtfertigterweise, den Hund bedrohlicher erscheinen ließe, dann würde dies sogar der Vermeidung von Gewalt und Verbrechen dienen.

    Ohrenprobleme
    Alle wildlebenden Formen der Hunde haben sehr bewegliche Stehohren. Die vielen verschiedenen Ohrformen, die bei unseren Haushunden auftreten entwickelten sich erst im Laufe der Domestikation und Züchtung infolge Veränderungen des Ohrknorpels und Ohrlappens. Die extremste Form dieser Abwandlungen stellen die Schlappohren oder "Behänge" dar, die wiederum sehr unterschiedlich stark ausgebildet sein können. Die Wissenschaft bezeichnet das Schlappohr als "malaptives Merkmal", ein Merkmal also, das eine negative Veränderung der ursprünglichen Form ist. Dieser negative Charakter des Schlappohrs zeigt sich durch große Pflegebedürftigkeit und Neigung zu Erkrankungen.

    Darüber hinaus hat der Dobermann ein sehr feines dünn behaartes Ohr. Bei unkupierten Hunden kann es bei Raufereien oder im Gestrüpp leicht zu Verletzungen kommen. Solche Ohrenverletzungen führen meist zu starken Blutungen, die nur schwer zu stoppen sind. Der Hund schüttelt seinen Kopf oder kratzt sich die Ohren wegen des durch die Heilung verursachten Juckreizes und läßt die Blutung erneut aus.
    Die Ohren stehohriger Hunde dagegen haben zum einen eine sehr kleine Oberfläche, zum anderen können sie flach nach hinten an den Kopf angelegt werden. Dies verringert die Angriffsfläche gegenüber äußeren Reizen erheblich.

    Rutenverletzungen
    Der Dobermann ist ein großer, kräftiger, sehr temperamentvoller Hund. Sein Fell ist kurz ohne Unterwolle. Seine Rute ist von Natur aus relativ lang und, insbesondere im Bereich der Rutenspitze, sehr dünn (Aalrute). Dies ist eine Kombination, die den Dobermann für Rutenverletzungen besonders anfällig macht, vor allem bei der Wohnungshaltung. Es handelt sich dabei um Rutenspitzenfrakturen oder Wundschlägen, die zu Rutennekrosen führen, sehr schlecht heilenden, langwierigen Verletzungen, die nicht selten sogar damit enden, dass die Rute unter Vollnarkose amputiert werden muß. Dies ist im Gegensatz zu dem Eingriff in den ersten Lebenstagen tatsächlich eine Belastung für das Tier. Natürlich heißt das nicht, dass sich unkupierte Dobermänner oder Boxer in jedem Falle einmal eine solche Verletzung zuziehen werden. Das Risiko ist bei diesen Rassen jedoch besonders hoch.

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